CE9D53FC-4A1D-4B76-8BF9-1FAEB32AA80DKreuzlingen, 19.06.2021

Die Nacht verlief ruhiger als erwartet. Falls laute Partys stattfanden, so habe ich sie verschlafen. Insgesamt war die Hitze der Nacht sehr schweißtreibend und so begebe ich mich erst nach einer kalten Dusche zum Frühstück. Es gibt sehr gutes Brot und das erste Mal sehe ich Rührei. Das muss an der grenznahen Lage liegen.
Ich lasse es sehr ruhig angehen und daher ist es nach neun Uhr, bevor ich losziehe.
Ich benötige einige Zeit, bis ich etwas Obst und Hummus für den Tag eingekauft habe. Klar, es ist Samstag Morgen. In der Einkaufsstraße erfreuen ich mich an den vielen Kreidebotschaften, die zum Teil sehr kunstvoll auf die Straße gemalt wurden.
Und jetzt gehe ich erstmal zum richtigen Grenzübergang, damit der E1 der Schweiz „offiziell“ starten kann. Was auffällt ist, dass die Menschen viel seltener freundlich zurückgrüssen, als in der Zentralschweiz. Vielleicht hängt das DOCH mit den Bergen zusammen?!
Durch Wohn- und Industriegebiet verlasse ich Kreuzlingen. Bald schon geht es in ein Wäldchen und ich freue mich über den Schatten und das Gezwitscher der Vögel und folge dem Kreuzweg durch den Saubachtobel bis zur Kirche in Bernrain.
Von Ellighausen wandere ich auf Teerstrasse durch die sanft hügelige Landschaft. Entspannung für die Augen. Über ein längeres Stück begleitet mich eine e-Bikerin und erzählt davon, wie sie ihre Tochter von Lungern nach Schwarzenburg auf dem Jakobsweg begleitet hat und wie die Tochter dann alleine weiter nach Santiago ist. (Weil es ihr auf dem Hauptweg (auch) zu voll war, auf dem Camino an der Küste (das müsste der Camino del Norte sein)).
Eigentlich könnte ich sofort aufhören zu arbeiten (bzw. nicht wieder anfangen) und hätte genügend Ideen, wo ich entlangwandern könnte und möchte. Und nochmal „richtig“ und ungeplant durch die Schweiz zu pilgern gehört dazu.
Nach Lippoldswilen darf ich nochmal schön durch den Wald wandern - vorbei an einer Grillstelle am Flüsschen an der die Eltern grillen, während die Kinder im Bach baden.
Im Örtchen Wald ist an einem alten Fachwerk-Hof ein Brunnen und ein Bänklein im Schatten. Prima! Hier und jetzt ist Mittagspause.
Bald darauf folgt ein Hügelchen (vermutlich Wasserreservoir) mit ein paar Bäumen. Eine Bank im Schatten, ein stetes Lüftchen. Hier lege ich mich für eine ganze Weile hin , genieße und döse vor mich hin.
Da ich nun völlig erholt bin und es zum Ziel nicht mehr weit ist, lasse ich mich im nächsten Örtchen dazu überreden, einen Abstecher zur Jakobikirche in Märstetten zu machen. Da es nur 15 Minuten sein sollen, kann das ja nicht sehr welt sein. In Märstetten stehen viele schöne Fachwerkhäuser - auch die Pilgerherberge befindet sich in einem solchen. Die Kirche ist selten schlicht und etwas Besonderes.
Zurück auf dem Weg, darf ich bestaunen, dass auch Erdbeeren im riesigen Folienhäusern gezogen werden. Da muss man sich beim Pflücken gar nicht bücken! Nach wirklich unschöner Straßenberührung folgt zur Versöhnung und zum Abschluss der heutigen Etappe noch ein Waldstück. Nur noch schnell (entlag der Straße) die Thur überqueren und schon bin ich da.
Fun-Fact: ich muss so alt werden, um dann in Amlikon zu sehen, wie Knoblauch angebaut wird! War mir echt unbekannt. Und hier gibt es große Felder voll mit dem Zeug. Brauche ich heute Nacht keine Angst vor Vampiren haben.
Auch in Amlikon-Bisseg ist es unglaublich heiß. Hier wird sogar völlig bekleidet im Dorfbrunnen gebadet. (Da das Kinder sind, lasse ich das mit dem Foto lieber).
Heute verbringe ich das erste Mal eine Nacht in einem B&B. Da ich bei Ankunft noch der einzige Gast bin, ist das mit dem Gemeinschaftsbad sehr entspannt.
Im Dorf gibt es zum Glück einen Dorfladen, der einen an 360 Tagen mit dem Nötigsten versorgt. Und das nur zu leicht höheren Preisen wie ein Coop/Migros. Nachteil des Zimmers ist die Dachschräge, so dass ich nicht im Bett sitzen kann. Und es ist natürlich gut warm - immerhin gibt es einen Ventilator.
Die Fragen des Tages:
-Wie ist das möglich, sich am fast zwanzigsten Tag eine (zum Glück kleine) Blase zu laufen?
-Was war heute im hohen Gras, dass die Waden so einen tollen Ausschlag haben? Naja - wird ja hoffentlich wieder.

Länge Auf Ab
22.2 km 278 Hm 255 Hm

IMG_8420Idstein, 14.11.2020

Als der Wecker heute morgen um kurz vor 6 Uhr klingelt, klammert sich das Bett fest an mich. Es kostet einiges an Überwindung, um auszustehen.
Heute möchte ich den Lückenschluss vollziehen und die schon gewanderten E1-Etappen nördlich meines Zuhauses mit den bereits gewanderten südlichen Etappen verbinden.
Der Plan ist, zum Sonnenaufgang in Idstein zu starten und dann zur Hohemark in Oberusel zu wandern - vorbei am Feldberg den ich jede Woche mehrfach besteige, da er direkt vor meiner Haustüre liegt.
Als ich in Idstein loswandere, straht der Himmel in prächtigen Farben. Das Aufstehen hat sich gelohnt! Durch die schöne Altstadt hindurch geht es durch das noch verschlafene Städtchen hinaus in die Natur. Es ist ein buntes Farbenspiel mit den verschiedensten Gelb- und Brauntönen des Herbstes. Ich habe den Wald für mich alleine.
Am Alteburger Markt mit den alten Linden vorbei geht es nach Schloßborn und weiter nach Glashütten, wo ich Mittag mache. Hier besorge ich mir vorsorglich einmal ein Stück Kuchen und plane, diesen auf dem Altkönig zu essen. Mir graut schon vor dem dem Anstieg vor dem Roten Kreuz, denn dies ist der steilste und langweiligste Weg, den ich im Taunus kenne. Komischerweise geht es heute recht gut und ich bin schneller oben, als gedacht.
Auf dem Feldberg ist wie oft die Hölle los, obwohl es trüb und lange nicht so warm wie vorhergesagt ist. Ich modifiziere die E1-Route minimal, um mindestens noch ein Foto des Altkönig zu machen, denn von der normalen Route sieht man ihn überhaupt nicht. Ausserdem werde ich so nicht von den Touris totgetreten. Um den Feldberg herum verlaufen E1 und E3, der von Portugal zum Schwarzen Meer führt, vereint.
Ich wandere am Fuchstanz vorbei und arbeite mich den Altkönig hinauf. Auf dem Gipfelplateau, welches bewaldet ist und und kaum Aussicht bietet, ist sehr viel los. Ich verkneife mir eine Pause und steige zwei Minuten vom Gipfel hinab und lasse mich an einem wunderbaren Platz auf dem oberen keltischen Ringwall mit hervorragendem Blick über den Vordertaunus nieder. Ich freue mich über die Ruhe, geniesse den Kuchen und meinen warmen Tee. Das Leben ist schön!
Jetzt sind es noch sieben Kilometer abwärts bis zur Hohemark.
Der Weg führt vorbei an riesigen abgeholzten Flächen und hohen Poltern. Aufgrund der zu trockenen Sommer und des daraus resultierenden Käferbefalls müssen große Fichtenbestände geschlagen werden. Über weite Strecken hat man nun freie Sicht in Richtung Frankfurt. Es ist so traurig.
Um 16 Uhr komme ich - um den Wald trauernd - an der Hohemark an, wo mich meine Frau abholt.
Mit der heutigen Etappe habe ich nun eine durchgehende E1-Verbindung von Bad Laasphe bis Pforzheim hergestellt.


Länge Auf Ab
33.6 km 931 Hm 921 Hm

IMG_7579Freilingen, 29.06.2020

Nach einer überraschend guten Nacht im Lavendelhäuschen auf dem Campingplatz, wo ich zwischen weicher Couch mit bretthartem Ausziehteil und recht kurzem Stockbett wählen konnte, bin ich gerade am Auschecken, als das Gewitter kommt. Heftig! Mit Starkregen, Blitz und Donner - das volle Programm. Kühl ist es auch. Nur 13 Grad. Ich verziehe mich unter das Vordach der Pizzeria, bei der es auch um 9 Uhr noch kein Frühstück gibt. Nach einer halben Stunde wechselt das Gewitter in einen starken Landregen, so dass ich Regenhose und Jacke anziehe und den Schirm aufspanne. Los geht‘. Ich kann ja nicht den ganzen Tag warten. Ausserdem gibt es erst in 15km was richtiges zu essen.
Auf schönen Pfaden geht es verschlungen und nicht gerade zielstrebig durch den Wald. Nach einer Stunde hört beim Dreifelder Weiher der Regen auf. Eine Bank lockt zur Pause und ich verspeise die vom gestrigen Salat übrig geblieben Pizza-Brötchen mit einem Stück Schoki. Bis nach Langenbaum verläuft der Weg schmal und abwechslungsreich durch den Wald. Das schönste Wegstück bisher. 
Irgendwann erreiche ich den Gräberturm. Er verspricht herzliche Aussicht und sollte eigentlich geöffnet sein. Die Tür ist zu. Direkt neben dem Turm ist eine Ausflugsgaststätte. Mir hängt inzwischen der Magen in den Kniekehlen. Auf sie Frage, ob man den Turm besteigen könne kommt ein pampiges: „Ne - is zu“. Freundlichkeit Fehlanzeige, worauf ich das Mittagessen noch weiter verschiebe. So lasse ich mich hier nicht behandeln. 
Der Weg senkt sich ins Nistertal und da ich inzwischen doch argen Hunger habe, mache ich den Abstecher nach Nistertal, wo ich mir vorher einen REWE ergoogelt habe. Von der Wegführung her ist das nicht empfehlenswert. Gestärkt geht es nun auf der anderen Talseite, die älteste Brennerei des Westerwalds passierend, steil bergan. Die Verkostung lasse ich lieber ausfallen. Vorbei am großen Wolfstein erreiche ich Bad Marienberg. Ich bin doch überrascht, wie hügelig der Ort ist und wie unclever es ist, wenn das Hotel am "oben" am Ortsrand liegt, und die echten Einkaufsmöglichkeiten "unten" im Ort. Für ein Bier und das Nötigste genügt jedoch auch der russische Laden in der Nähe.

Länge Auf Ab
27.4 km 499 Hm 416 Hm

IMG_7599Bad Marienberg, 30.06.2020

So ein Business-Hotel hat seine guten und seine schlechten Seiten. Einerseits die Business-Kasper, die morgens um 6 Uhr schon durch die Gegend poltern und dann Rollkoffer durch die Gänge ziehen, als gäbe es kein Morgen mehr. Andererseits die Tatsache dass es einen Föhn im Bad gibt, der meine noch stellenweise feuchten Woll-Wandersocken zu Ende trocknet. Diese nach dem Waschen auf den ausgeschalteten Heizkörper im Bad zu hängen, gehört zu meinen weniger durchdachten Einfällen. In Saunaschläppchen, mit kurzer Hose und Merino-Shirt, dafür aber frisch rasiert, ernte ich beim Frühstück schon so manchen Blick. Teils verachtend, teils neidisch - so zumindest mein Eindruck. 
Beim Packen überkommt mich plötzlich diese unbeschreibliche Ruhe. Ich bin auf dem Weg angekommen. 
Nach kurzem Halt beim Bäcker, bei dem ich mit einer mir unbekannten Sprache konfrontiert werde, dem (Wester-) Wäller Platt, geht es hinauf zur Kirche. An der Marienquelle vorbei wandere ich hinab ins NSG und entlang der Schwarzen Nister. Weiter geht es auf Radwegen und Nebenstraßen durch kleine Ortschaften zum Salzburger Kopf. Dies ist fast der geographische Höhepunkt der heutigen Etappe. Windig ist es und die Windräder drehen schnell und rauschen kräftig. Deutsches Liedgut „Droben auf dem Westerwald, wo der Wind pfeift so kalt“ (o.ä.) kommen mir ins Gedächtnis und erinnern mich an den längst vergangenen Grundwehrdienst am Fusse des Feldbergs - in unmittelbarer Nähe zum E1. 
Obwohl die Sonne scheint, muss ich zur Mittagsrast die Regenjacke als Windschutz auspacken. Sieht bescheuert aus - ist aber angenehm. 
Hier oben befindet sich noch ein Bunker und eine Sendeanlage. Heute Mobilfunk, diente jedoch in Zeiten des kalten Krieges zur Flugabwehr, da man angeblich aufgrund der besonderen Lage die aus Moskau kommenden Tiefflieger hätte entdecken können. So erzählt es jedenfalls ein Servicetechniker, den ich anspreche und der sich gut auskennt, obwohl er in dem Wasserhäuschen vor dem Sendemast arbeitet. Dieses war mir gar nicht aufgefallen. Gut dass ich kein Spion geworden bin! 
Weiter geht es zur Fuchskaute. Davor kann ich die traditionell bewirtschafteten Wiesen genießen, die hier unter Schutz stehen und voralpines Flair verbreiten. Lustigerweise komme ich mit zwei pausierenden Radlern ins Gespräch (Vater und Tochter). Sie kommen aus Hindelang (aber er ist gebürtig hier) und er beklagt, das im Allgäu die Wiesen so stark bewirtschaftet werden, dass ausser Löwenzahn nichts mehr wächst.
Da die Unterkunft an der Fuchskaute geschlossen ist, bleibt nun noch der schöne Abstieg nach Waldaubach, wo ich zehn Minuten vor Abfahrt des Bus eintreffe. So habe ich noch Gelegenheit, Weller Platt zu üben und Einheimische beim Dorftratsch während des Befüllens der Bio-Tonne zu beobachten, bevor mich der Bus in 50 Minuten Fahrt nach Herborn bringt. Dort übernachte ich in der "Pension Altstadt". Leider habe ich keine freie Übernachtungsmöglichkeit in der Nähe der Fuchskaute gefunden.

 

Länge Auf Ab
20.2 km 416 Hm 311 Hm

IMG_7636 - KetzersteinFuchskaute (bzw. Herborn), 01.07.2020

Nach einer nicht ganz optimalen Nacht im winzigen Zimmerchen weiß ich nun ganz bestimmt, dass ich keine Techno-Musik mag. Irgendeiner der Nachbarn aber schon. Nicht zu laut, aber nachts um 3 Uhr reicht auch leise Musik, um zu stören. Dafür klingelt dann (von jemand anders?) um 5 Uhr der Wecker. Das Kopfsteinpflaster vor dem offenen Fenster tut sein übriges. 
Da es nicht nur kein Bad/WC im Zimmer, sondern auch insgesamt kein Frühstück gibt, plane ich, beim Bäcker auf dem Weg zur Bushaltestelle meinen Tagesbedarf einzukaufen. Dumm nur, dass der erst um 9 Uhr öffnet, mein Bus aber deutlich früher fährt. Dank ungeplanter Jogging-Einlage zum 600m entfernten EDEKA erreiche ich den (Schul-)Bus noch knapp und kann heute schon nassgeschwitzt in die Wanderung starten. 
Die Fahrt kostet mich 1 Stunde, dank Job-Ticket jedoch kein Geld. 😀
Das Strecken-Wandergefühl bleibt hierdurch allerdings auch auf der Strecke. Was soll‘s - es ließ sich für mich nicht anders lösen. 
Was mich sehr überrascht, ist, dass die Kinder in dem Bus aus Herborn mit 20-tausend Einwohnern zur Westerwaldschule nach Driedorf (5-tausend Einwohner) pendeln. Egal - jetzt geht es zur Fuchskaute. 
Die Fuchskaute ist mit ihren 657m der höchste Berg des Westerwalds und liegt auf der Grenze von Hessen und Rheinland-Pfalz. 
Kurz nachdem ich an einem Bioland-Bauernhof vorbei gewandert bin, kommt von hinten ein junger Bursche und „warnt“ mich, dass gleich die Kühe kämen. Wir kommen ins Gespräch und er schiebt sein Moped neben mir bis auf die frische Weide, die heute auf dem Speiseplan der gut hundert Kühe steht. Er erzählt und zeigt mir stolz die Reihe Bäume, die er voriges Jahr gepflanzt hat. Nicht des Ertrags willens, sondern wegen der alten Apfelsorten und für die schöne Landschaft. Dieses Gespräch erdet mich und macht mich richtig glücklich; wie zufrieden und naturverbunden er wirkt. Nach einiger Zeit ruft dann doch der Weg und wir wünschen uns alles Gute - heute ist es mehr als eine reine Floskel. 
Beschwingt und auf schönen Waldwegen geht es nun nach Weißenberg. Dort ist Schluss mit "schön" und stattdessen Teerstrasse angesagt. Einziger Trost: der Rothaarsteig verläuft hier ebenso blöd.
Etwas später erreiche ich das Industriegebiet am Siegerland Flughafen inklusive Biomassekraftwerk. Es wird nicht in meine Top zehn der Wanderhöhepunkte aufgenommen. Die folgende Straßenquerung und das Stück auf der Landstrasse auch nicht. Ich bin froh, als der Weg in das nächste Dörflein abbiegt.
Wenig später mache ich Mittagsrast. Es gibt die heute morgen hart erkämpften Brötchen, welche ich selbst mit Käse belege. Zu oft hatte ich die letzten Tage Remouladenbrötchen mit etwas Käse. Wem schmeckt so etwas? Warum muss da am letzten Fitzelchen Käse gegeizt werden? Und an der Käsequalität sowieso. Billigster Gouda oder gleich Analog-Käse? Überall wird digitalisiert, aber der Käse wird analog. Verrückt!
Vorbei am schönen NSG Mückenwiese geht es weiter zu den Trödelsteinen. Passt thematisch richtig gut, denn sehr schnell bin ich heute wirklich nicht unterwegs. Die Zeit für das Gipfelkreuz und das Gipfelbuch nehme ich mir dennoch. Ab dort geht es auf breiter Schotterpiste weiter. Bei dem Walstück mit der „alle tot“-Markierung und zugehöriger Erklärung (siehe Bilder) meine ich, die Verzweiflung des Försters spüren zu können. Es ist schlimm - und durch den Klimawandel wird es nicht besser!
Am Hohenseelbachkopf fängt es an zu regnen, also packe ich den Schirm aus und so bleibt es auch bis Herdorf. Eine Kugel Eis geht auch mit Schirm und ich dann gleich ins Hotel. Moment - Nicht Hotel, sondern "Gasthof Haus Schneider", d.h. mintgrüne Keramik im Bad und Kiefernmöbel. 
Für meinen Geschmack war der Weg heute nach der Fuchskaute viel zu eintönig, zu breit und zu viel Teer. Ich freue mich auf morgen, auch wenn ich wegen der Länge und der Höhenmeter etwas Bammel habe.
 

Länge Auf Ab
25.7 km 241 Hm 591 Hm

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