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Todtmoos, 21.08.2020

Die letzte Etappe nehme ich heute alleine in Angriff. Da es erst ab 8 Uhr Frühstück geben soll und der Tag wieder besonders heiß vorhergesagt wurde, starte ich ohne selbiges.
Kurz nach 7 Uhr geht es los und mein erste Weg führt mich zum Cafe Zimmermann, wo man mir gerne 2 Brötchen frisch belegt und ein Stück Linzer rucksacksicher verpackt. Mal schauen, ob der an den Linzer von meiner Oma rankommt.
Es geht (natürlich) bergan, da Todtmoos in einem Talkessel liegt. Vorbei am REHA-Zentrum erreiche ich den Wald und genieße die Kühle des Morgens. Schon lugt die Sonne über die gegenüberliegende Talflanke. Durch Schwarzenbach hindurch gelange ich auf einen schönen, schmalen Weg, der mich bis nach Au bringt. Kurz davor lasse ich mich zum Geheimtipp-Abstecher verleiten. Sehr steil und schmal geht es die Bergflanke hinauf, bevor ich auf einem wunderschönen Aussichtspunkt mit Blick über Au und das Tal stehe. Hier oben steht auch ein 12 Meter hoher Hirsch aus Metall, den die „Freunde für Todtmoos“ aufgestellt haben. Dies ist nur der Auftakt für weitere Attraktionen wie z.B. eine Hängebrücke über das Tal. Ich kann so etwas überhaupt nicht nachvollziehen. Liegt die Haupt-Attraktion nicht in der Natur, der Landschaft, der Ruhe? Vielleicht abgerundet durch tolles Essen und nette Menschen?
Kopfschüttelnd gehe ich weiter und genieße den Weg. Da ich heute alleine unterwegs bin, ertappe ich mich mehrfach dabei, wie ich völlig versunken im Weg und meine Gedanken vor mich hin laufe.
Nach Überquerung der Strasse wandere ich steil bergauf. Der Schweiß läuft mir in Stömen von Stirn und Armen. Nach einer Kurve höre ich ein Plätschern. Der Heiterspanbach gurgelt munter den Berg hinunter. Welch Wohltat, Arme und Kopf zu kühlen.
Was braucht es, um glücklich zu sein?
Ich habe das Gefühl, ich könnte endlos weitermachen, denn erst kurz vor dem Wehra-Staubecken wird der Weg breiter. Auf einer der letzten Bänke im Wald mache ich Mittagsrast - schon mit Blick auf Wehr.
Kurz vor Passieren des Freibads gibt es tolle Badestellen, die mit Steinen hergerichtet wurden. Leider habe ich auch heute keine Badehose und kein Handtuch dabei - letztes stört mich sogar noch mehr, denn ich möchte mir nicht vorstellen, nass in die verschwitzten Klamotten zu müssen.
In Wehr ist es unglaublich heiß, so dass ich froh bin, den Bahnhof zu erreichen. Hier gibt es ein kühles Tannenzäpfle (natürlich alkoholfrei) zum Ende der Tour!
Schön war’s!
Nun fahre ich mit dem Auto zurück nach Todtmoos, wo wir eine zweite Nacht verbringen, bevor wir morgen die Rückfahrt antreten.


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